Asus X7BSV mit Ubuntu 11.10

Nach langer Zeit habe ich mal wieder was über Ubuntu zu sagen :)

Im Sommer bekam ich meinen Laptop. Ein Asus X7BSV mit Windows 7. Die vorinstallierten Programme nuckeln auch schon von Anfang an an der Leistung aber die konnte man ja deinstallieren.

Nun versagt Windows aber den Dienst: Internet langsam. Ich habe zwar keine schnelle Verbindung aber dieses Mal war es EXTREM langsam, ich konnte teilweise keine Verbindung aufbauen. Nun ja, dann startet man mal eine Virenprüfung mittels Kaspersky Internet Security 2011. Nix. Kein Virus. Kein Trojaner. Nix gefunden.

Internet ist immer noch langsam und Kaspersky findet den ungebetenen Gast auch nicht –> Windows aus einem älteren Backup wiederherstellen.

Hat soweit geklappt aber Windoof wollte immer noch nicht so richtig. Ich fühlte mich nun einfach nichtmehr sicher, da Kaspersky schon einmal versagt hatte. Also kurzerhand das Ding platt gemacht und Ubuntu 11.10 installiert. Klappt alles wunderbar dank manueller Partitionierung (ich traue der automatischen seit einiger Vorfälle nicht mehr) alles bis auf die Recovery-Partition platt gemacht.

Ubuntu läuft viel schneller als Windows 7 am ersten Tag war (gut das war eigentlich klar, da Windows und vorallem die vielen anderen unnützen Programme das Ding zur Gurke machten).

Mit Unity komme ich mehr oder weniger gut zurecht, auch wenn ich mich im April noch lautstark beschwert hatte. Inzwischen finde ich es eigentlich egal ob man Ubuntu mit Unity oder GNOME benutzt.

Nur ein kleiner Erfahrungsbericht meinerseits mit Windows, Kaspersky und Ubuntu.

Oneiric Release Schedule

Kaum ist die neue Version von Ubuntu da, gibts auch schon den vorläufigen Release Schedule für Ubuntu 11.10 Oneiric Ocelot.

Die Alpha 1 des Ozelot ist bereits in 5 Wochen fällig.

Oneiric Ocelot Release Schedule:

Woche

 

Datum

 

Release

Juni 2011
5   2. Juni   Alpha 1
9   30. Juni   Alpha 2
Juli 2011
11   14. Juli   Ubuntu 10.04.3
August 2011
14   4. August   Alpha 3
September 2011
18   1. September   Beta 1
21   22. September   Beta 2
Oktober 2011
24   13. Oktober   Final Release

Ubuntu Natty Narwhal erschienen

Heute ist es soweit: Ubuntu 11.04 Natty Narwhal wird veröffentlicht. Ein viel diskutierter Release, dessen größte Änderung das Aussehen des Desktop sein dürfte.

Unity – Das Wunderkind von Canonical

Ubuntu verwendet ab dieser Version die Desktop-Shell Unity. Unity ist eine Eigenentwicklung der Firma Canonical. Unity wurde bereits in 2010 zuerst für Netbook und später auch für Desktop User als neue Desktop-Shell vorgestellt. Unity ist eine Desktop-Shell, die immer noch auf dem GNOME-Framework läuft. Unity wird standard sein, man kann aber auch wieder auf den “Classic” GNOME-Desktop wechseln. Diese möglichkeit wird laut Mark Shuttleworth aber in der nächsten Version 11.10 nicht mehr möglich sein. Dort wird es wahrscheinlich nur noch Unity geben.
Unity soll innovativ, einzigartig und einfach zu benutzen sein und gleichzeitig gut aussehen.

Software-Center

Im Softwarecenter gibt es auch einige verbesserungen. Nun können Programme mit bis zu 5 Sternen bewertet werden, diese kann auch mit einem Feedback ergänzt werden. Weiterhin erkennt das Software-Center, welche Programme man im Moment am häufigsten benutzt und gibt anhand dieser Daten Software-Empfehlungen.

Panel

Das Panel beinhaltet ab jetzt auch die Steuerelemente der Programme. Menüs und die Buttons zum Schließen, Minimieren bzw. Maximieren befinden sich dort. Auch sind die Einstellungen für den Sound nun in die gleiche Box wie Banshee und die Lautstärkeregelung gerutscht. Auch die Systemeinstellungen werden nicht mehr über ein eigenes Menü irgendwo auf dem Panel gestartet, sondern befinden sich nun im Shutdown-Menü.

Download

32-bit: Normal BitTorrent
64-bit: Normal BitTorrent

Ubuntu 11.04

Unity soll innovativ, einzigartig, einfach zu benutzen sein und gut aussehen. Dem guten Aussehen muss ich zustimmen. Innovativ sieht es auch aus, auch wenn der Launcher mich ein wenig an Mac erinnert. Auch das Panel ist für mich einfach ein weiterer Mac OS abklatsch. Auch ist die einfache Benutzung für mich ein Dorn im Auge. Ich persönlich bevorzuge den GNOME-Desktop, da mein Workflow durch den Unity Launcher ein wenig eingeschränkt wird. Das suchen von Programmen, die ich nicht im Launcher habe nervt mich tierisch. Deshalb ziehe ich in Erwägung, zu Debian, bzw. zum Ubuntu GNOME Remix zu wechseln.

Trotzdem wünsche ich jedem viel Spaß mit Ubuntu 11.04 und Unity!

Ubuntu GNOME Remix verschoben

Der Release des Ubuntu GNOME Remix, kurz UGR, wurde auf den 15. Mai 2011 verschoben. Somit wird das Projekt nicht wie vorher geplant gleichzeitig mit Ubuntu 11.04 Natty Narwhal veröffentlicht sondernd fast 3 Wochen später erscheinen.

Quelle: Projekt Website

Das Unvermeidbare ist geschehen: Ubuntu GNOME Remix

Viele Ubuntu Benutzer haben in Ubuntu Natty die Qual der Wahl: GNOME oder Unity?
Warum kann man eigentlich nicht zwischen GNOME-Shell und Unity-Shell wählen?

Dies dachten sich auch die Entwickler bei Teampr0xy. Ihr Plan ist es, zukünftige Ubuntu-Versionen mit Vanilla GNOME zu veröffentlichen. Im Moment werden die Paketquellen vorbereitet. Außerdem soll die Veröffentlichung von UGR “Made of Awesome” am gleichen Tag wie Natty Narwhal erfolgen.

Für das Projekt existieren bereits eine Launchpad Seite und eine Website. Wer interessiert ist und helfen möchte sollte hier vorbeischauen.

Eine Alpha Version Namens “Supernatural” ist bereits auf Launchpad verfügbar.

Quelle: JustinStories Projekt Website

Natty Beta 1 + Unity – 2. Tag

Ich kann froh berichten, dass ich noch keine Fehlermeldung hatte, selbst bei den Updates nicht wie zuvor bei der Alpha 3. Selbst wenn, wären diese ja auch noch akteptabel, da, wie auch schon in den Kommentaren zum vorhergehenden Artikel bereits gesagt wurde, es sich ja noch um eine Beta handelt.

Wie ich erfahren habe, scheinen KDE-User das Suchen ihrer Programme gewohnt zu sein, sprich für diese wird dies möglicherweise (?) keine komplette Umgewöhung.

Mit dem Verschieben der Icons im Launcher habe ich nicht so große Probleme, ähnelt Windoof 7. Allerdings zeigt er sich wirklich manchmal leider noch störrisch…
Ich bin z.B. im Firefox. Nun öffne ich den Launcher und klicke auf ein Icon. Plötzlich ragiert Firefox 4 auf meinen Click und bewegt sich zu einem Link der sich dierekt an der Stelle des Launcher Icons befindet. Dies sollte unbedingt noch ausgebessert werden.

Ob man mit der Bedienbarkeit in die gleiche Falle wie Vista läuft… bleibt abzuwarten. Ich finde es ist noch nicht gänzlich alles verloren, allerdings könnte dies mit einem Tritt in die falsche Richtung schnell passieren.

Meine Befürchtung ist, dass sich die Community zurecht im Vorfeld beschwert, aber am Ende benutzen sie es doch alle fleißig weiter.

Aufgeregt

Was mich wirklich aufregt, ist, dass Canonical unbedingt Unity durchprügeln muss. Momentan besteht ja noch die Möglichkeit, den ‘Classic’-Desktop, sprich GNOME, zu benutzen. Ab Ubuntu 11.10 fliegt aber auch GNOME aus dem Boot. Als ich dies zuerst gelesen habe (ja die Information ist nicht soo neu), wusste ich nicht was ich davon halten sollte.
Ubuntu war einmal DAS Betriebssystem der Wahl wenn es um Bedienbarkeit und Benutzerfreundlichkeit ging, nicht zuletzt wegen dem GNOME-Desktop. GNOME hat sich beständig gehalten und war immer relativ zuverlässig (benutze Ubuntu seit ca. 2 Jahren, ein Blick in die älteren Versionen macht dies aber deutlich). Und nun? Nun brauch man GNOME anscheinen nicht mehr.

Canonical handelt genauso wie Apple mit seinem QuickTime. So wir sind groß, wir haben eine große Community und viele zufriedene Benutzer. Jetzt können die uns egal sein und wir können nun endlich unser eigenes Ding durchziehen. Es wird immer blöde geben die unser Produkt und unsere Dienstleistungen weiterhin beanspruchen werden. (Natürlich sehr salopp formuliert aber ihr wisst was ich meine)

Ich möchte nur daran erinnern, dass sich Apple mit diesem denken und handeln viele Feinde gemacht hat, teilweise auch unter denen die Apple ursprünglich befürworteten.

Canonical sollte sich daran erinnern woher sie kommen und das die Community früher einmal sehr wichtig war. Sie sollten einfach wieder mehr auf die Community hören, dann hätte man auch nicht diese ausschweifenden Diskussionen über Unity.

Erste Eindrücke der Natty Beta 1

Ich habe nun zum ersten mal richtige Eindrücke von Unity und Natty erhalten.

Nach zwei fehlgeschlagenen Installationen hat Natty sich letztendlich doch noch erbarmt auf meiner externen 500GB-Platte zu arbeiten. Nach der Installation des proprietären NVIDIA-Treibers begrüßte mich dann endlich der berühmte Unity-Launcher.

Sieht fast so aus wie die 2D-Version und lässt sich genauso… umständlich steuern wie schon vor 2 Monaten. Der Unity Launcher und das ganze Design ist ja schön, allerdings muss mich Unity erst noch von der täglichen Anwendbarkeit überzeugen. Die nächsten Tage werden den Beweis liefern.

Erste selbst gemachte Screenshots:

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.