Natty Beta 1 freigegeben

Heute wurde planmäßig die 1. Beta von Ubuntu 11.04 Natty Narwhla freigegeben.

Ab diesem Release werde ich es noch einmal versuchen mit Natty und schauen ob Unity, anders als bei der Alpha 3, bei mir funktioniert.

Nur noch die Beta 2 am 14. April trennt uns vom Final Release am 28. April.

Downloads:

32-bit:

Download (Normal)
Download (BitTorrent)

64-bit:

Download (Normal)
Download (BitTorrent)

Natty Release Schedule:

Woche

 

Datum

 

Release

Dezember 2010
7   2. Dezember   Alpha 1
Februar 2011
16   3. Februar   Alpha 2
März 2011
20   3. März   Alpha 3
24   31. März   Beta 1
April 2011
25   14. April   Beta 2
28   28. April   Final Release

GNOME-Blog Test

Diesen Artikel schreibe ich nicht vom gewöhnlichen WordPress.com Web-Interface aus, sondern von einem kleinen Fenster auf meinem Desktop.

Wenn man nun mal schnell etwas posten will, ohne sich extra einloggen zu müssen, kann man einfach das Programm gnome-blog verwenden.

Nach einer einmaligen Einrichtung kann man unter Ubuntu ganz einfach für alle möglichen Blog-Hoster einen Artikel verfassen.

Kleine Tests

Eine Überschrift

sudo apt-get moo

Fazit: Das Programm ist einfach gehalten ohne unnötigen schnick-schnack. Perfekt um schnell etwas zu posten. Allerdings kann man seinen Artikel nicht in Kategorien unterbringen oder mit Tags ausstatten. Wenigstens funktioniert HTML-Code

Natty Alpha 3 Freigegeben

Heute wurde die 3. Alpha Version von Ubuntu 11.04 Natty Narwhal freigegeben!

Diese Version ist immernoch eine Alpha und sollte wie immer noch nicht auf einem Produktiven System eingesetzt werden!

Downloads finden sich hier: Alpha 3

Release Schedule:

Woche

 

Datum

 

Release

Dezember 2010
7   2. Dezember   Alpha 1
Februar 2011
16   3. Februar   Alpha 2
März 2011
20   3. März   Alpha 3
24   31. März   Beta 1
April 2011
25   14. April   Beta 2
28   28. April   Final Release

FFmpeg und x264 unter Ubuntu kompilieren

Um FFmpeg in vollem Umfang nutzen zu können, muss man es selber aus dem Quellcode kompilieren. Natürlich reichen die normalen Ubuntu-Pakete für den standard User, allerdings benötigt man z.B. für .flv-Videos die selbst kompilierte Version. Dies kann ganz einfach realisiert werden. Weiter unten findet sich auch ein guide um die Pakete zu aktualisieren

FFmpeg und x264 kompilieren und installieren

  1. Zuerst einmal müssen eventuell bereits installierte deinstalliert werden:

    sudo apt-get remove ffmpeg x264 libx264-dev
  2. Benötigte Pakete zum Kompilieren installieren:

    sudo apt-get update
    sudo apt-get install build-essential git-core checkinstall yasm texi2html \
    libfaac-dev libjack-jackd2-dev libmp3lame-dev libopencore-amrnb-dev \
    libopencore-amrwb-dev libsdl1.2-dev libtheora-dev libva-dev libvdpau-dev \
    libvorbis-dev libvpx-dev libx11-dev libxfixes-dev libxvidcore-dev zlib1g-dev
  3. Aktuelle Quelldateien von x264 hohlen, kompilieren und installieren:

    cd
    git clone git://git.videolan.org/x264.git
    cd x264
    ./configure
    make
    sudo checkinstall --pkgname=x264 --pkgversion="3:$(./version.sh | \
    awk -F'[" ]' '/POINT/{print $4"+git"$5}')" --backup=no --deldoc=yes \
    --fstrans=no --default
  4. Aktuelle Quelldateien von FFmpeg hohlen, kompilieren und installieren:

    cd
    git clone git://git.videolan.org/ffmpeg.git
    cd ffmpeg
    ./configure --enable-gpl --enable-version3 --enable-nonfree --enable-postproc \
    --enable-libfaac --enable-libmp3lame --enable-libopencore-amrnb \
    --enable-libopencore-amrwb --enable-libtheora --enable-libvorbis \
    --enable-libvpx --enable-libx264 --enable-libxvid --enable-x11grab
    make
    sudo checkinstall --pkgname=ffmpeg --pkgversion="5:$(./version.sh)" --backup=no \
    --deldoc=yes --fstrans=no --default
    hash x264 ffmpeg ffplay ffprobe

Damit ist man auch schon fertig! Wie man x264 in Verbindung mit FFmpeg benutzt, findet sich hier: http://rob.opendot.cl/index.php/useful-stuff/ffmpeg-x264-encoding-guide/

FFmpeg und x264 updaten

Da man die Pakete selber kompiliert hat, muss man auch manuell die Updates einspielen , falls es welche gibt. Dies bringt teilweise neue Features bzw. Bugfixes

  1. Zuerst werden x264 unf FFmpeg deinstalliert und die Abhängigkeiten aktualisiert.

    sudo apt-get remove ffmpeg x264 libx264-dev
    sudo apt-get update
    sudo apt-get install build-essential git-core checkinstall yasm texi2html \
    libfaac-dev libjack-jackd2-dev libmp3lame-dev libopencore-amrnb-dev \
    libopencore-amrwb-dev libsdl1.2-dev libtheora-dev libva-dev libvdpau-dev \
    libvorbis-dev libvpx-dev libx11-dev libxfixes-dev libxvidcore-dev zlib1g-dev
  2. x264 source code aktualisieren:

    cd ~/x264
    make distclean
    git pull
  3. danach x264 kompilieren und installieren:

    ./configure
    make
    sudo checkinstall --pkgname=x264 --pkgversion="3:$(./version.sh | \
    awk -F'[" ]' '/POINT/{print $4"+git"$5}')" --backup=no --deldoc=yes \
    --fstrans=no --default
  4. FFmpeg source code aktualisieren

    cd ~/ffmpeg
    make distclean
    git pull
  5. FFmpeg kompilieren und installieren

    ./configure --enable-gpl --enable-version3 --enable-nonfree --enable-postproc \
    --enable-libfaac --enable-libmp3lame --enable-libopencore-amrnb \
    --enable-libopencore-amrwb --enable-libtheora --enable-libvorbis \
    --enable-libvpx --enable-libx264 --enable-libxvid --enable-x11grab
    make
    sudo checkinstall --pkgname=ffmpeg --pkgversion="5:$(./version.sh)" --backup=no \
    --deldoc=yes --fstrans=no --default
    hash x264 ffmpeg ffplay ffprobe

FFMpeg unter Debian kompilieren

Mit folgendem Code kann man ganz einfach FFMpeg für Debian selber kompilieren. Dies hat den Vorteil, dass man auch mit Flash-Videos (.flv) herumexperimentieren kann.
Einfach den ganzen Block aus dieser Datei in das Terminal einfügen: http://ubuntudrive.bplaced.net/downloads/ffmpegcomp.txt

Natty erhält keinen Release Candidate, stattdessen Beta 2

Ubuntu 11.04 Natty Narwhal wird keinen Release Candidate erhalten, stattdessen kommt eine Beta 2

Die Ubuntu Release Managerin Kate Stewart gab dies auf der Ubuntu-devel Mailingliste bekannt.

Der Release Candidate, der ursprünglich für den 21. April angesetzt war, wurde gestrichen. Stattdessen gibt es am 14. April eine vorher nicht geplante Beta 2.

Laut Kate Stewart sei es zu spät, kurz vor Ostern den Ubuntu 11.04 Release Candidate zu veröffentlichen. Weiterhin sagte sie, dass sie nach gesprächen in den Wöchentlichen Release Meetings kein negatives feedback dazu bekommen hat. Deshalb werde man den RC vom Release Schedule streichen und stattdessen eine Beta 2 hinzufügen.

Hier der neue Zeitplan für Natty:

Woche

 

Datum

 

Release

Dezember 2010
7   2. Dezember   Alpha 1
Februar 2011
16   3. Februar   Alpha 2
März 2011
20   3. März   Alpha 3
24   31. März   Beta 1
April 2011
25   14. April   Beta 2
28   28. April   Final Release

Einfach anonym Surfen per TOR-Netzwerk

Mithilfe des TOR-Netzwerkes kann man einfach und bequem anonym Surfen.

Dies wird dadurch ermöglicht, indem bei jedem neuen Verbinden mit dem TOR-Netzwerk ein neuer Proxy-Server gewählt wird. Somit hat man automatisch jedes mal eine andere IP-Adresse. Es folgt die händische Installation, es kann aber auch ein codeblock verwendet

Die Paketquelle

Um TOR zu installieren muss erstmal eine neue Paketquelle hinzugefügt werden. Einfach in das Terminal eingeben:

sudo add-apt-repository "deb http://deb.torproject.org/torproject.org $(lsb_release -s -c) main"

Nun muss der Schlüssel der Paketquelle bezogen werden:

sudo gpg --keyserver keys.gnupg.net --recv 886DDD89
sudo gpg --export A3C4F0F979CAA22CDBA8F512EE8CBC9E886DDD89 | sudo apt-key add -

TOR installieren

Jetzt muss man die Paketlisten updaten und dann kann man installieren:

sudo apt-get update && sudo apt-get install tor tor-geoipdb

Dann den Firefox öffnen und unter Extras > Add-ons nach „tor button“ suchen. Den Tor button installieren und Firefox neustarten…

Weitere Konfiguration

Polipo ist im Moment noch falsch konfiguriert. Ersteinmal die polipo Konfiguration öffnen:

gksudo gedit /etc/polipo/config

Nun den Inhalt dieser Datei mit folgendem ersetzen: https://gitweb.torproject.org/torbrowser.git/blob_plain/HEAD:/build-scripts/config/polipo.conf

Da diese Konfiguration noch nicht eingelesen wurde, muss man TOR und polipo neustarten:

sudo /etc/init.d/tor start
sudo /etc/init.d/polipo restart

Wenn man nun in den Firefox geht, sollte man in der unteren rechten Ecke ein Tor Disabled finden. Durch einen Click darauf wird TOR für im Firefox aktiviert (Tor Enabled).

Installation per Script

Dank der Arbeit von zerwas geht es noch schneller (einfach per copy&paste in dir Kommandozeile eintragen):

gksudo 'apt-key adv --recv-keys --keyserver keyserver.ubuntu.com 886DDD89'
sudo add-apt-repository "deb http://deb.torproject.org/torproject.org $(lsb_release -s -c) main"
sudo apt-get update
sudo apt-get -y install tor-geoipdb polipo
sudo cp /etc/polipo/config /etc/polipo/config.bak
sudo wget -O /etc/polipo/config http://gitweb.torproject.org/torbrowser.git/blob_plain/HEAD:/build-scripts/config/polipo.conf
sudo service polipo restart
sudo /etc/init.d/tor start

Nach der Installation muss nur noch der Tor-Button für Firefox installiert werden.