Posts Tagged ‘ Natty ’

Das Unvermeidbare ist geschehen: Ubuntu GNOME Remix

Viele Ubuntu Benutzer haben in Ubuntu Natty die Qual der Wahl: GNOME oder Unity?
Warum kann man eigentlich nicht zwischen GNOME-Shell und Unity-Shell wählen?

Dies dachten sich auch die Entwickler bei Teampr0xy. Ihr Plan ist es, zukünftige Ubuntu-Versionen mit Vanilla GNOME zu veröffentlichen. Im Moment werden die Paketquellen vorbereitet. Außerdem soll die Veröffentlichung von UGR „Made of Awesome“ am gleichen Tag wie Natty Narwhal erfolgen.

Für das Projekt existieren bereits eine Launchpad Seite und eine Website. Wer interessiert ist und helfen möchte sollte hier vorbeischauen.

Eine Alpha Version Namens „Supernatural“ ist bereits auf Launchpad verfügbar.

Quelle: JustinStories Projekt Website

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Natty Beta 1 + Unity – 2. Tag

Ich kann froh berichten, dass ich noch keine Fehlermeldung hatte, selbst bei den Updates nicht wie zuvor bei der Alpha 3. Selbst wenn, wären diese ja auch noch akteptabel, da, wie auch schon in den Kommentaren zum vorhergehenden Artikel bereits gesagt wurde, es sich ja noch um eine Beta handelt.

Wie ich erfahren habe, scheinen KDE-User das Suchen ihrer Programme gewohnt zu sein, sprich für diese wird dies möglicherweise (?) keine komplette Umgewöhung.

Mit dem Verschieben der Icons im Launcher habe ich nicht so große Probleme, ähnelt Windoof 7. Allerdings zeigt er sich wirklich manchmal leider noch störrisch…
Ich bin z.B. im Firefox. Nun öffne ich den Launcher und klicke auf ein Icon. Plötzlich ragiert Firefox 4 auf meinen Click und bewegt sich zu einem Link der sich dierekt an der Stelle des Launcher Icons befindet. Dies sollte unbedingt noch ausgebessert werden.

Ob man mit der Bedienbarkeit in die gleiche Falle wie Vista läuft… bleibt abzuwarten. Ich finde es ist noch nicht gänzlich alles verloren, allerdings könnte dies mit einem Tritt in die falsche Richtung schnell passieren.

Meine Befürchtung ist, dass sich die Community zurecht im Vorfeld beschwert, aber am Ende benutzen sie es doch alle fleißig weiter.

Aufgeregt

Was mich wirklich aufregt, ist, dass Canonical unbedingt Unity durchprügeln muss. Momentan besteht ja noch die Möglichkeit, den ‚Classic‘-Desktop, sprich GNOME, zu benutzen. Ab Ubuntu 11.10 fliegt aber auch GNOME aus dem Boot. Als ich dies zuerst gelesen habe (ja die Information ist nicht soo neu), wusste ich nicht was ich davon halten sollte.
Ubuntu war einmal DAS Betriebssystem der Wahl wenn es um Bedienbarkeit und Benutzerfreundlichkeit ging, nicht zuletzt wegen dem GNOME-Desktop. GNOME hat sich beständig gehalten und war immer relativ zuverlässig (benutze Ubuntu seit ca. 2 Jahren, ein Blick in die älteren Versionen macht dies aber deutlich). Und nun? Nun brauch man GNOME anscheinen nicht mehr.

Canonical handelt genauso wie Apple mit seinem QuickTime. So wir sind groß, wir haben eine große Community und viele zufriedene Benutzer. Jetzt können die uns egal sein und wir können nun endlich unser eigenes Ding durchziehen. Es wird immer blöde geben die unser Produkt und unsere Dienstleistungen weiterhin beanspruchen werden. (Natürlich sehr salopp formuliert aber ihr wisst was ich meine)

Ich möchte nur daran erinnern, dass sich Apple mit diesem denken und handeln viele Feinde gemacht hat, teilweise auch unter denen die Apple ursprünglich befürworteten.

Canonical sollte sich daran erinnern woher sie kommen und das die Community früher einmal sehr wichtig war. Sie sollten einfach wieder mehr auf die Community hören, dann hätte man auch nicht diese ausschweifenden Diskussionen über Unity.

Erste Eindrücke der Natty Beta 1

Ich habe nun zum ersten mal richtige Eindrücke von Unity und Natty erhalten.

Nach zwei fehlgeschlagenen Installationen hat Natty sich letztendlich doch noch erbarmt auf meiner externen 500GB-Platte zu arbeiten. Nach der Installation des proprietären NVIDIA-Treibers begrüßte mich dann endlich der berühmte Unity-Launcher.

Sieht fast so aus wie die 2D-Version und lässt sich genauso… umständlich steuern wie schon vor 2 Monaten. Der Unity Launcher und das ganze Design ist ja schön, allerdings muss mich Unity erst noch von der täglichen Anwendbarkeit überzeugen. Die nächsten Tage werden den Beweis liefern.

Erste selbst gemachte Screenshots:

Natty Beta 1 freigegeben

Heute wurde planmäßig die 1. Beta von Ubuntu 11.04 Natty Narwhla freigegeben.

Ab diesem Release werde ich es noch einmal versuchen mit Natty und schauen ob Unity, anders als bei der Alpha 3, bei mir funktioniert.

Nur noch die Beta 2 am 14. April trennt uns vom Final Release am 28. April.

Downloads:

32-bit:

Download (Normal)
Download (BitTorrent)

64-bit:

Download (Normal)
Download (BitTorrent)

Natty Release Schedule:

Woche

 

Datum

 

Release

Dezember 2010
7   2. Dezember   Alpha 1
Februar 2011
16   3. Februar   Alpha 2
März 2011
20   3. März   Alpha 3
24   31. März   Beta 1
April 2011
25   14. April   Beta 2
28   28. April   Final Release

Natty erhält keinen Release Candidate, stattdessen Beta 2

Ubuntu 11.04 Natty Narwhal wird keinen Release Candidate erhalten, stattdessen kommt eine Beta 2

Die Ubuntu Release Managerin Kate Stewart gab dies auf der Ubuntu-devel Mailingliste bekannt.

Der Release Candidate, der ursprünglich für den 21. April angesetzt war, wurde gestrichen. Stattdessen gibt es am 14. April eine vorher nicht geplante Beta 2.

Laut Kate Stewart sei es zu spät, kurz vor Ostern den Ubuntu 11.04 Release Candidate zu veröffentlichen. Weiterhin sagte sie, dass sie nach gesprächen in den Wöchentlichen Release Meetings kein negatives feedback dazu bekommen hat. Deshalb werde man den RC vom Release Schedule streichen und stattdessen eine Beta 2 hinzufügen.

Hier der neue Zeitplan für Natty:

Woche

 

Datum

 

Release

Dezember 2010
7   2. Dezember   Alpha 1
Februar 2011
16   3. Februar   Alpha 2
März 2011
20   3. März   Alpha 3
24   31. März   Beta 1
April 2011
25   14. April   Beta 2
28   28. April   Final Release

Ubuntu 11.04 Natty Alpha 2 freigegeben

Am Donnerstag wurde planmäßig die zweite Alpha von Ubuntu 11.04 Natty Narwhal freigegeben

Die Alpha 2 steht nun zum Download bereit. Ein kleiner Bericht meinerseits über Unity und Natty wird noch folgen.

Downloads:

Live-USB Bug

Mit diesem Bug hatte ich zu kämpfen, weshalb ich meinen USB-Stick mit der Natty Alpha 2 neu aufsetzen musste.

Während der Treiber-Installation für die NVIDIA-Grafikkarte sagte mir das Programm „failed to update: initramfs-tools returned error status 1“.
Dies liegt daran, dass nicht genügend Speicherplatz auf dem USB-Stick vorhanden war. Wenn man die casper-rw Datei (persistente Datei zum Speichern der Daten) den ganzen USB-Stick ausfüllen lässt, ist nicht mehr genug Speicherplatz für die Updates und Treiber vorhanden. Dies ist ein Bug und kann nur umgangen werden, indem man 1GB auf dem USB-Stick ungenutzt lässt.

Natty Daily Builds immer aktuell halten

Es gibt eine einfache Möglichkeit, seine Kopie des Daily Builds immer aktuell zu halten, ohne die Datei jedesmal komplett neu laden zu müssen

Für das Altualisieren der iso-Datei wird zsync bentutzt. Es hat den Vorteil, dass es die Prüfsummen der Quelldatei auf dem Server mit den Prüfsummen der eigenen Datei abgleicht. Stellt zsync dabei einen Unterschied fest, werden nur Teile der iso-Datei neugeladen. Dies verhindert, dass man jedesmal 700MB herunterladen muss, was vor allem für leute mit langsamerer Internetanbindung wie mich einen gewaltigen Vorteil darstellt. So muss man die 700MB nur einmalig herunterladen.

Daily Build herunterladen

Ich habe mir dazu ein eigenes Verzeichnis namens „natty“ angelegt. Dort habe ich die Datei dann per wget heruntergeladen (jedes andere Downloadprogramm wird auch funktionieren).

Download-Server

Datei aktuell halten

Die Datei muss man nun per zsync aktuell halten. Zuerst einmal zsync installieren:

sudo apt-get install zsync

Dann muss man in das Verzeichnis wechseln, in dem die iso-Datei liegt – in meinem Fall „natty“.

cd natty

Nun zsync aufrufen. Die Syntax ist:

zsync URL

URL muss durch eine der folgenden URLs ersetzt werden:

http://cdimage.ubuntu.com/daily/current/natty-alternate-amd64+mac.iso.zsync
http://cdimage.ubuntu.com/daily/current/natty-alternate-amd64.iso.zsync
http://cdimage.ubuntu.com/daily/current/natty-alternate-i386.iso.zsync
http://cdimage.ubuntu.com/daily/current/natty-alternate-powerpc+ps3.iso.zsync
http://cdimage.ubuntu.com/daily/current/natty-alternate-powerpc.iso.zsync

Skripte

Hier mein Ursprüngliches Skript:

#!/bin/bash

zsync http://cdimage.ubuntu.com/daily/current/natty-alternate-amd64.iso.zsync

Und so mit einer kleinen Rückmeldung an den User; teilweise auch komfortabler, da man es direkt aus dem Home-Verzeichnis starten kann.

#!/bin/bash

echo „Starte Natty 32-bit update“

zsync http://cdimage.ubuntu.com/daily/current/natty-alternate-i386.iso.zsync

echo „Fertig!“

echo „Starte Natty 64-bit update“

zsync http://cdimage.ubuntu.com/daily/current/natty-alternate-amd64.iso.zsync

echo „Fertig!“

Das Skript kann dann mit

chmod +x skriptname

ausführbar gemacht werden.